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Messdiener verbrachten Sommerurlaub in Österreich

Messdiener im Sommerurlaub in Österreich

Messdiener im Sommerurlaub in Österreich

Schon der Komponist Franz Schubert bezeichnete Salzburg als einen Garten von unaussprechlicher Schönheit. Und tatsächlich hätte man die Geburtsstadt Mozarts schöner kaum malen können. In Salzburg und am Mondsee verbrachten die Letter Messdiener nun ihre Sommerferienfreizeit.

Salzburg ist wie Rom auf und zwischen Hügeln erbaut, allerdings angemessen bescheidener nicht auf sieben, sondern auf vier. Als die Römer kamen, war es schon eine Ansiedlung von beträchtlicher Größe. Um 700 errichtete der heilige Rupert die Kirche St. Peter, die es noch heute gibt.

Tritt man angemessen erhoben aus dem Rupertidom, ohne den gesehen zu haben, man Salzburg nicht kennt, erblickt man die größte Burganlage Europas. Über der Stadt thront majestätisch die Festung Hohensalzburg, die jeder Belagerung standhielt. Von hier aus schallt das berühmte „Jedermann“ während der Festspiele auf den Domplatz herab. Jahr für Jahr kommen Barenboim, Villazón & Co. ans barocke Salzachufer zum bedeutendsten Festival der klassischen Musik und darstellenden Kunst.

Salzburg von oben

Salzburg von oben

Pfarrer Kemper brachte der Gruppe die Sehenswürdigkeiten der 150.000 Einwohner zählenden Stadt näher. Bei der Führung am Schloss Hellbrunn handelte es sich jedoch mehr um ein feucht-fröhliches Spektakel der gut gemeinten Schadenfreude. Denn den Wasserspielen konnte dort niemand entrinnen. Und gleich nebenan sorgte der Zoo mit seinen zumeist pelzigen Bewohnern für Kurzweil. Zudem gab es im Haus der Natur einiges zu experimentieren.

Nach einer Fahrt durch das nahe Salzkammergut, in dem man nach Benatzkys Singspiel ja bekanntlich gut lustig sein kann, wurde der 2.995 Meter hohe Dachstein erklommen – allerdings bequem mit der Seilbahn. Dort oben wurde die Eishöhle besucht und ein herrlicher Ausblick genossen.

Den zweiten Teil der Woche verbrachte die Gruppe dann am glasklaren Mondsee mit seiner sagenhaften Bergkulisse. Der See, dessen Name vom alten Adelsgeschlecht derer von Mannsee stammt, ist elf Kilometer lang, bis zu 68 Meter tief und befindet sich in Privatbesitz. Am Mondsee standen vor allem Wanderungen, Bootsfahrten und das Alpenseebad auf dem Programm.